Planet

 

Hersteller in einer Kreislaufwirtschaft möchten Sekundärrohstoffe unter der Voraussetzung wiederverwenden, dass sie so gut und sicher sind wie die Primärrohstoffe. Wir gewinnen aus den behandelten Abfällen hochwertige Materialien. Wir schützen diesen Materialkreislauf vor Kontamination. Damit sind wir ein Bindeglied in der Kreislaufwirtschaft.

Materialrückgewinnung

In unseren High-Tech-Anlagen gewinnen wir möglichst viel hochwertiges Material aus dem Abfall. Wir ergänzen mechanische Recyclingmethoden mit neuen Techniken zum chemischen und thermischen Recycling, wie beispielsweise beim Indaver Molecule Management. Mit diesen Techniken zerlegen wir Materialien in ihre Grundbausteine und gewinnen so neue, hochwertige Produkte. Indaver investiert kontinuierlich in innovative Techniken, um die Qualität dieser Materialien ständig zu verbessern und arbeitet proaktiv an der Entwicklung neuer Technologien und Anlagen für spezifische Abfallströme.

Plastics2Chemicals: von Kunststoffabfällen zu Rohstoffen für die chemische Industrie

Indaver fokussiert sich darauf, innovative und nachhaltige Lösungen für Kunststoffe zu finden. In unserem Werk in Willebroek sortieren wir recyclingfähige Kunststoffverpackungen und bereiten sie für die Recyclingindustrie auf. Wir entwickeln derzeit auch eine innovative Lösung für End-of-Life-Kunststoffe, die nicht mehr wiederverwendet werden können. Indaver plant deshalb die Errichtung von plastics2chemicals (P2C) Anlagen in Europa, die diese Kunststoffe in kleinere Kohlenwasserstoffketten zerlegen. Durch dieses thermische, molekulare Recycling entstehen Rohstoffe für die chemische Industrie.

Energierückgewinnung

Wir bieten eine nachhaltigere Alternative zu fossilen Brennstoffen. Bei der thermischen Behandlung von nicht-wiederverwertbaren Abfällen in unseren Anlagen wird Energie freigesetzt, die wir optimal nutzen. Diese Energie fließt in Wärmenetze, wie das neue Industriedampfnetz ECLUSE im Hafen von Antwerpen oder wird zu Strom umgewandelt und in Form von Dampf, Wärme und Strom an die Verbraucher geliefert.

Schutz der Nahrungsmittel- und Materialkette

Verbraucher und Unternehmen verlassen sich darauf, dass die Materialien, die ständig wiederverwendet werden, sicher und rein sind. Unerwünschte oder gefährliche Substanzen müssen aus dieser Produktkette entfernt werden. Wir vernichten alle verbliebenen gefährlichen Stoffe, die nicht in die Materialkette gelangen dürfen. Wo es Verunreinigungen gibt, die nicht zerstört werden können, behandeln wir sie und/oder lagern sie sicher ab. Das ist unsere "Safe-Sink"-Garantie.

Begrenzung der Umweltauswirkungen

Wir reduzieren die Auswirkungen unserer Aktivitäten auf die Umwelt auf ein Minimum. Wir überwachen unsere eigenen Betriebe genau und sind bestrebt, die Auswirkungen auf Luft, Wasser und Boden auf ein absolutes Minimum zu beschränken. In unseren eigenen Prozessen setzen wir Wasser und Energie äußerst sparsam ein. An unseren Standorten beugen wir der Kontamination des Bodens und des Grundwassers vor. Wir suchen stets nach Möglichkeiten, weniger Ressourcen zu verbrauchen und ersetzen neue Materialien, wo immer möglich, durch Recyclingmaterialien. Beim Transport von Abfällen beschränken wir unseren ökologischen Fußabdruck auf ein Minimum. Unsere Aktivitäten erfüllen die strengsten Umweltvorschriften.

Sustainability Report 2017

Key Facts and Figures 2017

Peter Van de Putte: Planet